Die Software hinter MandexisVon der Akte bis zum Entwurf.
Kein Chatfenster neben der Kanzleiarbeit, sondern ein Arbeitsbereich für Verfahrensakten, Fristen, Dokumente und Beteiligte – mit KI-Vorarbeit, die jederzeit nachvollziehbar bleibt.
- Bereiche im Arbeitsbereich
- 7Bereiche im Arbeitsbereich
- KI-Module
- 4KI-Module
- Hosting in Deutschland
- DEHosting in Deutschland
So sieht die Arbeit in Mandexis aus
Links die Bereiche, in der Mitte die Verfahrensakten, rechts der Fall mit allem, was dazugehört. Die Analyse liegt nicht daneben, sondern in der Akte – mit Fundstelle.
- Dashboard
- Kunden
- Partner
- Fristen
- Verfahren
- Verfahrensakten
- Dokumente
- 12 O 431/26Meyer ./. Nordbau GmbHLG Hamburgin 6 Tagen
- 5 F 88/26Sorgerecht AhrensAG Altonain 19 Tagen
- 18 U 12/26Ludwig ./. VersicherungOLG Hamburgin 27 Tagen
- Klageschrift.pdf14 SeitenSchriftsatz
- Beschluss_2026-07-14.pdf3 SeitenFristquelle
- Anlagenkonvolut_K1-K9.pdf128 SeitenAnlagen
- Mailverkehr_Mandant.eml22 NachrichtenKorrespondenz
Aus dem Beschluss vom 14.07.2026 wurde eine Notfrist von zwei Wochen erkannt und in den Fristenkalender übernommen. Zwischen Anlage K3 und dem Vortrag auf Seite 8 der Klageschrift besteht ein Widerspruch zum Lieferdatum – zur Prüfung markiert.
Jeder Vorschlag wird der Kanzlei zur Prüfung vorgelegt. Nichts wird ohne Freigabe übernommen.
Was das System abbildet
Verfahrensakten
Der zentrale Ort pro Fall: Schriftsätze, Anlagen, Korrespondenz, Beteiligte und Fristen liegen an einer Stelle statt in Ordner, Postfach und Kalender verteilt.
Verfahren
Instanzenzug, Aktenzeichen, Gericht und Verfahrensstand sauber abgebildet – auch wenn zu einem Mandat mehrere Verfahren laufen.
Fristen
Fristen werden aus Beschlüssen und Schriftsätzen erkannt, berechnet und in den Kalender übernommen. Jede erkannte Frist zeigt ihre Quelle im Dokument.
Dokumente
PDF, Word, E-Mail und gescannte Post – mit OCR erschlossen, thematisch geclustert und durchsuchbar. Auch bei Konvoluten im dreistelligen Seitenbereich.
Kunden und Partner
Mandanten, Gegenseite, Gerichte und Dritte mit ihren Rollen im jeweiligen Verfahren – statt einer flachen Adressliste.
Dashboard
Was heute ansteht, welche Frist als nächstes läuft, wo etwas hängt. Kein Bericht, den man erst zusammensuchen muss.
Die vier KI-Module setzen auf diesen Bereichen auf: KI-Aktenanalyse, KI-Fristenmanagement, KI-Schriftsatz und KI-Mandantenkommunikation.
Sechs Schritte von der Akte zum Entwurf
- 01
Akte anlegen
Mandant, Gegenseite, Gericht und Aktenzeichen erfassen – oder aus einem vorhandenen Schriftsatz übernehmen lassen.
- 02
Unterlagen einlesen
Dokumente hochladen. Gescannte Post wird per OCR erschlossen, E-Mails werden als Korrespondenz eingeordnet.
- 03
Analyse ansehen
Die Akte wird thematisch geclustert. Widersprüche zwischen Vortrag und Anlagen werden markiert – als Hinweis, nicht als Bewertung.
- 04
Fristen bestätigen
Erkannte Fristen erscheinen mit Fundstelle und Berechnungsweg. Die Kanzlei bestätigt oder korrigiert – erst dann stehen sie im Kalender.
- 05
Entwurf erzeugen
Aus dem strukturierten Sachverhalt entsteht ein Schriftsatzentwurf im Kanzleistil, mit Verweisen auf die zugrunde liegenden Stellen der Akte.
- 06
Prüfen und freigeben
Nichts verlässt das System ohne Freigabe. Die juristische Verantwortung bleibt vollständig bei der Kanzlei.
Was unter der Oberfläche läuft
Für Kanzleien ist die entscheidende Frage nicht, welches Modell rechnet, sondern wer die Daten sieht und wer am Ende verantwortet.
Hosting in Deutschland
Betrieb auf deutschen Servern. Keine Übermittlung von Aktendaten in Drittstaaten als Teil des Regelbetriebs.
Zwei-Faktor-Authentifizierung
Anmeldung mit Passwort und zeitbasiertem Einmalcode (TOTP). Sitzungen laufen über kurzlebige Tokens.
Mandantentrennung
Jede Kanzlei arbeitet in ihrem eigenen Datenbestand. Keine gemeinsame Ablage über Kanzleigrenzen hinweg.
Keine Nutzung als Trainingsdaten
Akteninhalte werden nicht zum Training von Modellen verwendet. Verarbeitung erfolgt zweckgebunden im Rahmen der Auftragsverarbeitung.
Nachvollziehbarkeit
Jeder KI-Vorschlag verweist auf die Stelle in der Akte, aus der er stammt. Ohne Fundstelle kein Vorschlag.
Berufsrechtlicher Rahmen
DSGVO und § 203 StGB sind Ausgangspunkt der Architektur, nicht eine nachträgliche Ergänzung.
Technisch läuft Mandexis als Webanwendung auf Basis von Next.js mit einem Python-Backend und PostgreSQL-Datenbank. Wer diese Basis für ein eigenes Produkt nutzen möchte, findet die Modelle unter Software kaufen und lizenzieren.
Fragen zum Produkt
- Ist Mandexis eine Kanzleisoftware oder ein KI-Werkzeug?
- Beides in einem. Es gibt einen vollständigen Arbeitsbereich für Verfahrensakten, Fristen, Dokumente und Beteiligte – und darin arbeitet die KI als Vorarbeit. Ein reines KI-Werkzeug ohne Aktenkontext müsste bei jedem Vorgang neu gefüttert werden.
- Ersetzt Mandexis die anwaltliche Prüfung?
- Nein. Mandexis strukturiert und bereitet vor. Prüfung, Freigabe und Verantwortung bleiben vollständig bei der Kanzlei. Kein Vorschlag wird ohne ausdrückliche Freigabe übernommen.
- Müssen wir unsere bisherige Kanzleisoftware ablösen?
- Nicht zwingend. Mandexis lässt sich zunächst für einzelne Verfahren oder ein Rechtsgebiet einsetzen, parallel zum bestehenden System. Ein vollständiger Umstieg ist eine Entscheidung, keine Voraussetzung.
- Wie gehen Sie mit sehr umfangreichen Akten um?
- Umfangreiche Konvolute werden seitenweise erschlossen und thematisch geclustert statt am Stück gelesen. Der Einstieg erfolgt über die Struktur der Akte, nicht über eine lineare Zusammenfassung.
- Wo liegen die Daten?
- Auf Servern in Deutschland. Die Verarbeitung erfolgt im Rahmen eines Auftragsverarbeitungsvertrags; Akteninhalte werden nicht zum Training von Modellen verwendet.
- Können wir das Produkt vorab ansehen?
- Ja. Wir zeigen den Arbeitsbereich an einem anonymisierten Fall und gehen den Weg von der Akte bis zum Entwurf einmal vollständig durch.
Einmal durch eine echte Akte gehen
Wir zeigen den Weg von der eingelesenen Akte bis zum freigegebenen Entwurf an einem anonymisierten Fall – etwa 30 Minuten.